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anderer Himmel über Berlin

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So wurde es genannt, das Stiller-Haus in der Wilmersdorfer Straße. Und die West-Berliner waren stolz, wenn nach Jahren in Trümmern und Ruinen eine neue Kaufhausarchitektur entstand.

Stiller-Haus in der Wilmersdorfer Straße

 

 

Architekt: Hans Simon, 1957

Mehr erleben?

Foto: streifzug-berlin

Berlin: Auch hier hat Frank O. Gehry gebaut – die DZ-Bank am Pariser Platz. Von außen so schlicht und von innen? Wow!

Leider nicht öffentlich zugänglich…

streifzug berlin

An die Olympiade von 1936 in Berlin und ihren Missbrauch für die Propaganda des nationalsozialistischen Deutschland erinnern eine Ausstellung im Glockenturm und zahlreiche Hinweistafeln auf dem Gelände. Der Umbau zur Fußballweltmeisterschaft 2006 brachte dem Olympiastadion Architekturpreise und den Status eine „Fünf-Sterne-Stadions“ der UEFA.

Foto: streifzug

400 Tonnen Stahlfachwerk, knapp 150 m hoch. Angeblich wurde von hier das erste Fernsehbild der Welt ausgestrahlt.

Foto: streifzug

Schon 1914 entwickelte Le Corbusier das Konzept der stapelbaren Wohnungen mit einem unabhängig vom Hausgrundriss funktionierenden Skelett. 1925 vorgestellt, wurden die Häuser erst nach dem Zweiten Weltkrieg als ein Konzept gegen die Wohnungsnot errichtet. Eine dieser insgesamt fünf „Wohnmaschinen“ steht in Berlin. 17 Geschosse auf 7 Meter hohen Pfeilern, 557 Wohnungen – das größte Wohnhaus der Stadt.

Foto: streifzug

Mit seiner schlichten Zurückhaltung und minimalistischen Architektur unterstreicht das neue Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ die düstere Vorstellung, die die Geschichte dieses Ortes hervorruft.

Einst standen hier die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors:

  • das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapa), also die politische Polizei Preußens im Dritten Reich, mit einem eigenen Hausgefängnis. Die Geheime Staatspolizei wurde 1939 in das Reichssicherheitshauptamt eingegliedert. Chef: Rudolf Diels, ab 1934: Reinhard Heydrich
  • mit dem Beginn des 2. Weltkrieges das Reichssicherheitshauptamt (RSHA), zuständig für alle sicherheitspolitischen und nachrichtendienstlichen Belange und damit für den größten Teil der deutschen Sicherheitsorgane. Chef: Reinhard Heydrich, ab 1943 Ernst Kaltenbrunner, beide unterstanden dem Reichsführer SS
  • die Reichsführung SS. Die Schutzstaffel (SS) war zum persönlichen Schutz Adolf Hitlers gegründet worden, wurde später das Hauptinstrument des politischen Terrors und war maßgeblich am Holocaust beteiligt. Reichsführer SS: Heinrich Himmler

Heute erinnert die „Topographie des Terrors“ an die Zentrale von Gewalt, Unterdrückung, Vertreibung und Völkermord während der nationalsozialistischen Diktatur. Am authentischen Ort der Täter informiert die Ausstellung über die NS-Schreckensherrschaft und ihre europäischen Dimensionen.

Niedernkirchnerstraße 8, Berlin, täglich 10 bis 20 Uhr, Eintritt frei

Foto:  streifzug – das Dokumentationszentrum vor dem Martin-Gropius-Bau

Futuristische Architektur im geruhsamen Ostfriesland…

Deichbrücke in Bensersiel

streifzug-berlin.de

Sie führte über einen verdreckten Fluss in einer schmutzigen, heruntergekommenen Industriestadt. Mit dem Projekt Bilbao Ria 2000 begann der großer Wandel der Stadt vom hässlichen Entlein in eine strahlende Kulturmetropole. Heute ist Bilbao ein Brennpunkt der internationalen Architekturszene. Wo einst die leerstehenden Gerippe von Fabriken, Lagerhallen und Werften das Flussufer verschandelten, flanieren heute Bilbainer und Touristen über schicke Uferpromenaden voller Kunst und Design. Auch die Brücke veränderte ihr Gesicht und ist nun Teil des berühmten Guggenheim-Museums von Frank O. Gehry.

Foto: streifzug

Die Brücke über den Nervión.

Foto: streifzug

Frank O. Gehry: Guggenheim-Museum, Bilbao

Foto: streifzug

Jede Menge Kaulquappen waren da einmal drin. Jetzt habe ich keine mehr gesehen…

Foto: streifzug

…der Sonne und der Weser in Nienburg.

Foto: streifzug

Der Talkessel von Sóller, Mallorca.

Foto: streifzug

Die Fassade der Klosterkirche Lluc, Mallorca.

Foto: streifzug

In Sóller, Mallorca.

Sammlung Pere A. Serra, Estación del Ferrocarril.

Foto: streifzug

Gesehen bei Son Marroig, Mallorca.

Foto: streifzug

Von der Tramuntana bis zur Sierra de Levante, Mallorca.

Foto: streifzug

Küstenlandschaft bei Bendinat, Mallorca.

Foto: streifzug

In Cala Pi, Mallorca.

Foto: streifzug

Frühlingsgefühle vor den Ruinen von Capocorb Vell, Mallorca.

Foto: streifzug

Die Unwetter haben sich verzogen, ein strahlend sonniger Tag erhellt die Insel. Und eine zauberhafte Nacht.

Foto: streifzug

Weithin sichtbar in Berlin: die vergoldeten Rippen der Kuppel auf der Neuen Synagoge

5. September 1866: Einweihung

09. und 10. November 1938: In der Progromnacht wird die Synagoge geschändet und in Brand gesetzt. Wilhelm Krützfeld aus dem nahegelegenen Polizeirevier tritt den Brandstiftern entgegen und bewahrt das Gebäude vor der Zerstörung.

30. März 1940: Ein letzter Gottesdienst findet statt. Danach wird die Synagoge der Wehrmacht übergeben. Im Zweiten Weltkrieg wird das Gebäude durch Boomben schwer beschädigt und der Hauptraum 1958 wegen Einsturzgefahr gesprengt.

1988: Gründung der Stiftung Centrum Judaicum und Grundsteinlegung für den Wiederaufbau

7. Mai 1995: Eröffnung des wiederhergestellten Gebäudes als Centrum Judaicum. Es wird nicht wieder zur Synagoge geweiht, sondern informiert mit der Ausstellung „Tuet auf die Pforten…“ über jüdisches Leben in Berlin.

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Zum ersten Dom in Berlin erhöhte der damalige Papst Paul II. im 15. Jh. eine Kapelle im kurfürstlichen Schloss. Mit diversen Verlegungen und Umbauten wandelte sich der Baustil vom gotischen Backsteinbau über Barock und gipfelte im 19. Jh. im Klassizismus des Baumeisters Karl Friedrich Schinkel – ein Superstar aus heutiger Sicht. Nach der Reichsgründung erschien der Schinkelsche Kirchenbau zu bescheiden und wurde – heute undenkbar – abgerissen. Ein Sakrileg! Ein Architekturprofessor aus Charlottenburg legte die Pläne für den Neubau vor. Et voilá – der neue Dom von 1905: eine eklektizistische Erinnerung an deutschen Barock und italienische Hochrenaissance.

Foto: streifzug

Sie ist längst ein Teil des Berliner (und des touristischen) Stadtlebens geworden: die Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas. Die heftigen Diskussionen und Kritiken sind verstummt. Dem Nichtsahnenden gibt das Stelenfeld keinen sichtbaren Hinweis auf den Holocaust – mit Verunsicherung und Nachdenklichkeit begegnen nur diejenigen dem Mahnmal, die um seine Bedeutung wissen.

„Ausmaß und Maßstab des Holocaust machen jeden Versuch, ihn mit traditionellen Mitteln zu repräsentieren, unweigerlich zu einem aussichtslosen Unterfangen.“ sagte der Architekt Peter Eisenman, von dem der Entwurf für das Mahnmal stammt. Ein wenig von dieser Hilflosigkeit spiegelt sich wider in der Ambivalenz des befangenen oder eben auch unbefangenen Umgangs mit der Gedenkstätte.

Foto: streifzug

…für die Restaurierung der alten Hansestadt Riga.

Das  Zifferblatt der Turmuhr im Kreuzgang des Doms.

Foto: streifzug

in Cesis.

Foto: streifzug

Von Bremer Kaufleuten gegründet: Riga, Lettland.

Foto: streifzug

Sie schwebt über den Fluss und fährt an ihrem horizontalen Traggerüst, an einer Rollenkonstruktion hängend. Sie verbindet die beiden Ufer des Nervión an seiner Mündung in den Golf von Biskaya und sie ist nicht nur eine Fähre sondern auch ein faszinierender Fußweg: hoch über dem Fluß kann man mit Weitblick auf Bilbao und die Biskaya über den oberen Stahlträger spazieren.

Puente Colgante, die Biskayabrücke, Portugalete, Baskenland.

Das Baskenland – zwischen Tradition und Moderne

Einer der spannendsten Museumsbauten ist für mich das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Das Gebäude, selbst eine Skulptur, steckt voller Überraschungen: außen mit silbernen Schuppen wie ein gestrandeter Fisch, spiegelnd in den Ufern des Nervión, seine Haut mal golden glänzend, mal blau strahlend, dann wieder rot schimmernd im Licht der untergehenden Sonne. Dramatisch, wie gemalt.

Innen mal hoch aufragend mit Lichtern, die den Blick nach oben lenken wie in einer Kathedrale, dann wieder gedrungen, den Blick konzentrierend auf die moderne Kunst  in der Ausstellung. Einfach gut!

Das Baskenland – zwischen Tradition und Moderne

Fotos: streifzug

…auf zwei Tage Verlängerung durch die Aschewolke. Mallorca zeigte sich von seiner schönsten Seite…

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Dieser perfekte Tag auf Mallorca ist der letzte, den wir noch einmal mit einer Wanderung füllen. Die Flugzeuge starten wieder – heute Nacht sind wir in Deutschland…

Mallorca, Küste zwischen Estellencs und Banyalbufar

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Nichts geht mehr im deutschen Luftraum. Doch gibt es weniger schöne Orte für einen Zwangsaufenthalt als Mallorca…

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Stadthaeuser in Palma

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Palmschnitt in Palma.

Ein Beil, ein Seil, ein Klettergurt. Aufstieg von unten – keine weitere Sicherung.

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3 Leuchttuerme und jede Menge Eidechsen: Sa Dragonera, vor der Westkueste Mallorcas.

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im Hafen von Andratx, Mallorca.

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Weniger bekannt als seine Gemälde: die Keramik aus dem Atelier Pablo Picassos. In Sóller sind 50 seiner Keramiken in einer Dauerausstellung zu sehen. Im Bahnhof von Sóller, Mallorca. Eintritt frei. Sehenswert!

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Die Ramblas in Palma de Mallorca.

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Serra de na Burguesa, Mallorca.

vom Castell de Bellver. Sehenswert – das Kastell, die Stadt, die ganze Insel.

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Manchmal geht es selbst mir zu schnell. Eben noch die Symphonie der Farben in Marokko. Jetzt Mallorca. Die Lieblingsinsel der Deutschen ist auch meine. Sie ist so vertraut – Mallorca ist wie nach Hause kommen…

Palma: eine der schönsten Städte am Mittelmeer

…in den kleinen Restaurants auf dem Markt von Moulay Idriss, Marokko. Den Pilgern zum Grab des muslimischen Heiligen läuft das Wasser im Munde zusammen – angesichts des frisch zubereiteten Köfte aus Ziegenfleisch.

fotos: streifzug

Vor der Kulisse von Meknes…

…Said zeichnet und erklärt…

…was doziert er nur?

Ist doch ganz einfach: Königsstädte für Stadtplaner – der Stadtgrundriss von Meknes steht stellvertretend für alle Königsstadte in Marokko.

Selten habe ich eine so amüsante Stadtführung erlebt…

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Nur 44 statt 85 m hoch: der Hassanturm und die dazugehörige Moschee in Rabat sollten im 12. Jh. das größte islamische Bauwerk werden. Doch dann starb der Auftraggeber, der Almohadenkönig Jakob der Siegreiche, und der Bau blieb ein Fragment.

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In den Königspalast von Rabat, Marokko.

Es ist die Residenz seiner Majestät König Mohammed VI. Die Marokkaner nennen ihn M6 – hört sich respektlos an, aber sie mögen ihren Monarchen.

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…die Hassan-II-Moschee in Casablanca.

Eine der größten Moscheen der Welt – mit gigantischen Baukosten, die das Volk (durch Steuerabgaben) dem marokkanischen König Hassan II als Geschenk zum sechzigsten Geburtstag machen musste. Wegen der gnadenlosen staatlichen Repression gegen jede Art von Opposition wird die Regierungszeit Hassan II (1956-99) als „Bleierne Zeit“ bezeichnet.

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Casablanca: Wasserträger

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Nicht überall quillt der Souk von Waren über…

…wie auf dem „Antikmarkt“ für Touristen.

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Eleganz…

…und Pracht…

…und noch jede Menge zu tun: der Bahia-Palast in Marrakech (19.Jh.)

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Erst am Abend füllt sich der Jemaa el Fna in Marrakech wirklich. Wenn Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Wahrsager, Musiker, Heiler, Jongleure, Possenreißer, Wasserverkäufer und Quacksalber ihr alltägliches Schauspiel eröffnen, strömen Marokkaner und Touristen gleichermaßen in dieses unvergleichliche Gemisch aus Dünsten und Düften, Farben und Klängen. Ein geschütztes Märchen aus 1001 Nacht: die UNESCO hat 2001 eine neue Kategorie des kulturellen Welterbes definiert: die „Meisterwerke des mündlichen und immatriellen Erbes der Menschheit“. Der Djemaa el Fna gehört dazu.

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Lehmarchitektur vom Feinsten: die Kasbah des El Glaoui in Ouarzazate, Marokko. Gier nach Macht und Reichtum, Verrat und Gewalt machten El Glaoui zu einem der gefürchtetsten Fürsten in Marokko.

Einer von vielen El-Glaoui-Palästen: Ouarzazate

prachtvoll: die Decken aus Zedernholz

Fotos: streifzug

in Boumalne, Marokko.

Im Souk.

Männergespräche

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Noch ein Ksar – dieser steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO: Ait Benhaddou

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Ksar (Mehrzahl: ksur) nennt man die Wehrdörfer aus Lehm in Marokko. Zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, verfallen sie langsam. Ohne Strom und fließendes Wasser, als Wehrdörfer nicht mehr gebraucht – die meisten Familien sind weggezogen. Lehmhäuser, die nicht mehr instand gehalten werden, sind innerhalb weniger Jahre nur noch Ruinen.

Ksar im Daddès-Tal.

Ksar bei Boumalne.

Pittoresk…

…aber mir blutet das Herz.

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…in Erfoud. Handwerk auf höchstem Niveau. Und die Arbeitsbedingungen?

alle Marokkobilder: streifzug

Es ist der Abschied von der Wüste. Der Stille. Der Millionen Sterne über dem Dünensand. Die Sehnsucht bleibt.

Abschied von der Weite.

Abschied von den Berbern.

…der immer wiederkehrende Traum von der Wüste. Es ist eine Sehnsucht…

Sanddünen im Erg Chebbi, Marokko.

Auch im Erg Chebbi – so viel Grün findet man hier selten.

Und dann war da noch die Steinwüste…

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Nichts als Sand im Erg Chebbi

Karawane im „Meer ohne Wasser“

Berber und ihr „Brettspiel“: eine Zeichnung im Sand, Halme und Kameldung als Spielsteine.

Stille

Drama

Fotos: streifzug

 

Lehmdorf im Dadès-Tal, Marokko.

Foto: streifzug

Das Gerberviertel in Fes, Marokko.

Foto: streifzug

Im 2-Stunden-Rhythmus wechseln sich die Koranleser neben den Grabmalen des Großvaters, Vaters und Onkels des heutigen Königs ab. Für eine der reichsten Familien der Welt war dem verstorbenen König Hassan II kein Prunk zu teuer: Fußböden aus Onyx und Granit, die Wände über und über verziert mit wertvollen Zellij-Mosaiken, die Kuppel darüber ein Meisterwerk marokkanischer Handwerkskunst.

Mausoleum Mohamed V in Rabat, Marokko.

Fotos: streifzug

Marokko. Bilder aus 1001 Nacht. Land zwischen Archaik und Moderne, bitterer Armut und unermesslichem Reichtum, Verharren und Aufbruch. Faszinierend, quirlig, bunt und laut – und vergessen, einsam, braun und still.

Foto: streifzug

Man muss schon genau hingucken, um zu erkennen, dass die ehemalige Küppersmühle im Duisburger Innenhafen heute ein Museum für Moderne Kunst ist. Noch. Denn das wird sich in Zukunft ändern. Herzog & de Meuron, die schon den gelungenen Umbau des Backsteinbaus in ein Museum planten, errichten nun einen Erweiterungsbau:

„Als ebenso radikale wie einfache Lösung wird ein leicht und transluzent wirkender Kubus als Erweiterung auf das Silogebäude der Küppersmühle aufgesetzt. Der monumentale Baukörper ’schwebt‘ in 36m Höhe teilweise frei über dem Boden….“ ist in der Pressemitteilung des Museum Küppersmühle zu lesen. Spannend!

Foto unten: (c) Herzog & de Meuron, Foto oben: streifzug


Category: Presse / Erweiterung MKM Herzog & de Meuron
Filesize: 5.69 MB
Title: Erweiterungsbau Museum Küppersmühle, Entwurf Herzog & de Meuron
(c) Herzog & de Meuron

Einst ein Kran – heute eine Skulptur: Ladevorrichtung der Küppersmühle im Duisburger Innenhafen. Die stillgelegten Mühlen- und Speichergebäude des ehemaligen Getreidehafens sind erhalten geblieben.  Herzog & de Meuron bauten sie um zu einem eindrucksvollen Museum für Moderne Kunst.

Foto: streifzug

Von alten Ladekränen und neuen Bürohäusern. Die Five Boats von Nicolas Grimshaw im Duisburger Innenhafen. Einst wurde hier Grubenholz für die Zechen im Ruhrgebiet verladen.

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in Duisburg. Der Ludwigsturm – das Treppenhaus eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes – erinnert ebenso wie die Reste abgerissener Lagerhallen an die Bedeutung des Innenhafens und seine Industriegeschichte. „Künstliche Ruinen“ hat Land-Art-Künstler Dani Karavan sie genannt. Es ist sein bisher umfangreichstes Projekt.

Foto: streifzug

Mallorca. Zum Wandern, zum Radfahren, zum Träumen.

10. April 2010

und ihr Duft: Rosmarin.

Wandern auf Mallorca. 10. April 2010

Mallorca, 10. April 2010

Typisch Mallorca. Zwischen Esporles und Estellencs.

10. April 2010

Eine meiner nächsten Reisen: Wandern auf Mallorca – Willkommen im Bergdorf Estellencs!

La Dragonera, die Dracheninsel. Wandern weit oberhalb der Küste.

Berge und Meer – der Abstieg vom Galatzó.

Mallorcas kaum bekannte Schätze: das Bergdorf Estellencs.

Mehr davon? 10. April 2010!

Zwischen dominikanischem Sommer und deutschem Winter: Frühling in Madrid.

Palacio Real, Ehrenhof

2. Frühstück

Plaza Mayor

Arbeitsplatz Plaza Mayor

Fotos: streifzug

Cayo Levantado – die Bacardi-Insel. Bucht von Samana, Dominikanische Republik.

Fotos: streifzug

in der Bucht von Samana, Dominikanische Republik.

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„Schmetterlinge“ – das waren die Decknamen der drei Schwestern Patria, Minerva und Maria-Teresa Mirabal. 50er Jahre in der Dominikanischen Republik: mit eiserner Hand und brutaler Gewalt regiert Diktator Trujillo. Die Mariposas gehören einer Gruppierung an, die seinen Sturz plant. Der Komplott fliegt auf, Hunderte werden verhaftet, die Mariposas geraten nach dem Besuch ihrer Ehemänner im Gefängnis in einen Hinterhalt und werden ermordet. In Salcedo erinnerrt ein ganzes Dorf an die berühmten Töchter der Stadt.

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Zigarrenfabrik, Santiago de los Caballeros, Dominikanische Republik.

Foto: streifzug

in der Dominikanischen Republik.

Pedro

Joel

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…für den Abstieg. Am Pico Duarte, Dominikanische Republik.

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Gepäcktransport und Maultiertaxi.

Und die Maultiertreiber untereinander…

Am Pico Duarte, Dominikanische Republik.

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Essen fassen in der Hütte La Comparticion, 600 m unterhalb des Pico Duarte. Der Koch zaubert – unter diesen Bedingungen.

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im Parque Duarte, Santiago de los Caballeros, Dominikanische Republik.

Frau und Frau

Frau und Mann

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Der höchste Berg der  Karibik, in einer 3-Tage-Trekkingtour zu erreichen: der Pico Duarte, 3087 m hoch, Dominikanische Republik.

Auf dem Gipfel der Namensgeber: Juan Pablo Duarte (1813-1876), der berühmteste dominikanische Freiheitskämpfer.

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auf einer Insel in der Laguna de Oviedo, Dominikanische Republik.

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in der einzigen Sandwüste der Karibik. Bei Las Calderas, im Süden der Dominikanischen Republik.

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in Pedernales im Südwesten der Dominikanischen Republik.

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Las Salinas, Dominikanische Republik

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Wochenende, Monatsanfang, neues Geld auf den Konten – die Dominikaner sind unterwegs. Ein romantischer Spaziergang, Musik und Merengue sind die Garanten für einen erfolgreichen Abend….

Vor dem Palast des Diego Colon

Musik auf der Plaza Espana

Karibische Rhythmen und traditionelle Tänze

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erscheint manches wie zu Kolumbus Zeiten. Auch der vorbeieilende Mönch.

Santo Domingo, Zona colonial

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Es ist warm.  Durch das offene Fenster dringt eine Mischung aus Vogelgezwitscher, fernem Autohupen, Stimmengewirr und dem Rauschen der Klimaanlagen. Auf dem Dach vor dem Fenster das übliche Chaos… Die alte Hauptstadt lebt. Ich habe es so sehr vermisst.

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Es geht wieder los: in die Dominikanische Republik – eine Reise kreuz und quer durch das Land. In den letzten Wochen hörte man nur im Zusammenhang mit Haiti von der Dominikanischen Republik, und unsere Reise löste manchmal Kopfschütteln aus. Wie kann man in ein Land in den Urlaub fahren, wenn sich nebenan eine menschliche Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes abspielt?

Woran man nicht so gerne denkt: die meisten außereuropäischen Urlaubsländer sind Entwicklungsländer. Extreme Armut, hohe Kindersterblichkeit, Slums, Analphabeten, Kinderarbeit, Mangelernährung, Gewalt, Diskriminierung – die Liste der menschlichen Tragödien in „unseren Urlaubsländern“ lässt sich unendlich fortsetzen. Wer kann sich im Sand einer All-inclusive-Anlage suhlen, wenn die bettelnden Kinder draußen noch nicht mal die Essensreste der Urlauber bekommen? Ja, wir werden uns bei unserer Reise auch mit Haiti beschäftigen. Und trotzdem mit Freuden die Dominikanische Republik durchstreifen.

Von ganz eigenem Reiz: die Salzfelder von Las Salinas.

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…auf den Brückenschlag. Marie-Elisabeth-Lüders- und Paul-Löbe-Haus im „Band des Bundes“, Berlin.

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Paul-Löbe-Haus, Berlin.

Foto: streifzug

Paul-Löbe-Haus, Berlin

Foto: streifzug

Paul-Löbe-Haus. Berlin

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Von Lüders durch Löbe zu Merkel: die drei Häuser im Band des Bundes. Masterplan: Axel Schultes und Charlotte Frank.

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Stefan Braunfels: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Parlamentsneubau 2003, Berlin

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Was für eine Chance! Der unbebaute Grenzstreifen und eine Brachfläche im Spreebogen lieferten den Bauplatz für das Regierungsviertel mitten in Berlin. Mit ungewöhnlicher Offenheit und Symbolkraft wird die Wiedervereinigung zelebriert: das „Band des Bundes“ überwindet die Spree, die Mauer und den Weg von Ost nach West. Ein Teil davon: das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

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Der Berliner Hauptbahnhof.

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Neu ist nur der Zusammenhang: weiße Nofretete (Gipsabdruck) und schwarze Marylin (Warhol). Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin.

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