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Category Archives: Menschen

An die Olympiade von 1936 in Berlin und ihren Missbrauch für die Propaganda des nationalsozialistischen Deutschland erinnern eine Ausstellung im Glockenturm und zahlreiche Hinweistafeln auf dem Gelände. Der Umbau zur Fußballweltmeisterschaft 2006 brachte dem Olympiastadion Architekturpreise und den Status eine „Fünf-Sterne-Stadions“ der UEFA.

Foto: streifzug

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Schon 1914 entwickelte Le Corbusier das Konzept der stapelbaren Wohnungen mit einem unabhängig vom Hausgrundriss funktionierenden Skelett. 1925 vorgestellt, wurden die Häuser erst nach dem Zweiten Weltkrieg als ein Konzept gegen die Wohnungsnot errichtet. Eine dieser insgesamt fünf „Wohnmaschinen“ steht in Berlin. 17 Geschosse auf 7 Meter hohen Pfeilern, 557 Wohnungen – das größte Wohnhaus der Stadt.

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Mit seiner schlichten Zurückhaltung und minimalistischen Architektur unterstreicht das neue Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ die düstere Vorstellung, die die Geschichte dieses Ortes hervorruft.

Einst standen hier die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors:

  • das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapa), also die politische Polizei Preußens im Dritten Reich, mit einem eigenen Hausgefängnis. Die Geheime Staatspolizei wurde 1939 in das Reichssicherheitshauptamt eingegliedert. Chef: Rudolf Diels, ab 1934: Reinhard Heydrich
  • mit dem Beginn des 2. Weltkrieges das Reichssicherheitshauptamt (RSHA), zuständig für alle sicherheitspolitischen und nachrichtendienstlichen Belange und damit für den größten Teil der deutschen Sicherheitsorgane. Chef: Reinhard Heydrich, ab 1943 Ernst Kaltenbrunner, beide unterstanden dem Reichsführer SS
  • die Reichsführung SS. Die Schutzstaffel (SS) war zum persönlichen Schutz Adolf Hitlers gegründet worden, wurde später das Hauptinstrument des politischen Terrors und war maßgeblich am Holocaust beteiligt. Reichsführer SS: Heinrich Himmler

Heute erinnert die „Topographie des Terrors“ an die Zentrale von Gewalt, Unterdrückung, Vertreibung und Völkermord während der nationalsozialistischen Diktatur. Am authentischen Ort der Täter informiert die Ausstellung über die NS-Schreckensherrschaft und ihre europäischen Dimensionen.

Niedernkirchnerstraße 8, Berlin, täglich 10 bis 20 Uhr, Eintritt frei

Foto:  streifzug – das Dokumentationszentrum vor dem Martin-Gropius-Bau

…der Sonne und der Weser in Nienburg.

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Der Talkessel von Sóller, Mallorca.

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Die Fassade der Klosterkirche Lluc, Mallorca.

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In Sóller, Mallorca.

Sammlung Pere A. Serra, Estación del Ferrocarril.

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In Cala Pi, Mallorca.

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Frühlingsgefühle vor den Ruinen von Capocorb Vell, Mallorca.

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Sie ist längst ein Teil des Berliner (und des touristischen) Stadtlebens geworden: die Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas. Die heftigen Diskussionen und Kritiken sind verstummt. Dem Nichtsahnenden gibt das Stelenfeld keinen sichtbaren Hinweis auf den Holocaust – mit Verunsicherung und Nachdenklichkeit begegnen nur diejenigen dem Mahnmal, die um seine Bedeutung wissen.

„Ausmaß und Maßstab des Holocaust machen jeden Versuch, ihn mit traditionellen Mitteln zu repräsentieren, unweigerlich zu einem aussichtslosen Unterfangen.“ sagte der Architekt Peter Eisenman, von dem der Entwurf für das Mahnmal stammt. Ein wenig von dieser Hilflosigkeit spiegelt sich wider in der Ambivalenz des befangenen oder eben auch unbefangenen Umgangs mit der Gedenkstätte.

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…für die Restaurierung der alten Hansestadt Riga.

Das  Zifferblatt der Turmuhr im Kreuzgang des Doms.

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in Cesis.

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Von Bremer Kaufleuten gegründet: Riga, Lettland.

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Sie schwebt über den Fluss und fährt an ihrem horizontalen Traggerüst, an einer Rollenkonstruktion hängend. Sie verbindet die beiden Ufer des Nervión an seiner Mündung in den Golf von Biskaya und sie ist nicht nur eine Fähre sondern auch ein faszinierender Fußweg: hoch über dem Fluß kann man mit Weitblick auf Bilbao und die Biskaya über den oberen Stahlträger spazieren.

Puente Colgante, die Biskayabrücke, Portugalete, Baskenland.

Das Baskenland – zwischen Tradition und Moderne

Nichts geht mehr im deutschen Luftraum. Doch gibt es weniger schöne Orte für einen Zwangsaufenthalt als Mallorca…

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Stadthaeuser in Palma

Foto: streifzug

Palmschnitt in Palma.

Ein Beil, ein Seil, ein Klettergurt. Aufstieg von unten – keine weitere Sicherung.

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im Hafen von Andratx, Mallorca.

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Manchmal geht es selbst mir zu schnell. Eben noch die Symphonie der Farben in Marokko. Jetzt Mallorca. Die Lieblingsinsel der Deutschen ist auch meine. Sie ist so vertraut – Mallorca ist wie nach Hause kommen…

Palma: eine der schönsten Städte am Mittelmeer

…in den kleinen Restaurants auf dem Markt von Moulay Idriss, Marokko. Den Pilgern zum Grab des muslimischen Heiligen läuft das Wasser im Munde zusammen – angesichts des frisch zubereiteten Köfte aus Ziegenfleisch.

fotos: streifzug

Vor der Kulisse von Meknes…

…Said zeichnet und erklärt…

…was doziert er nur?

Ist doch ganz einfach: Königsstädte für Stadtplaner – der Stadtgrundriss von Meknes steht stellvertretend für alle Königsstadte in Marokko.

Selten habe ich eine so amüsante Stadtführung erlebt…

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Nur 44 statt 85 m hoch: der Hassanturm und die dazugehörige Moschee in Rabat sollten im 12. Jh. das größte islamische Bauwerk werden. Doch dann starb der Auftraggeber, der Almohadenkönig Jakob der Siegreiche, und der Bau blieb ein Fragment.

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In den Königspalast von Rabat, Marokko.

Es ist die Residenz seiner Majestät König Mohammed VI. Die Marokkaner nennen ihn M6 – hört sich respektlos an, aber sie mögen ihren Monarchen.

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…die Hassan-II-Moschee in Casablanca.

Eine der größten Moscheen der Welt – mit gigantischen Baukosten, die das Volk (durch Steuerabgaben) dem marokkanischen König Hassan II als Geschenk zum sechzigsten Geburtstag machen musste. Wegen der gnadenlosen staatlichen Repression gegen jede Art von Opposition wird die Regierungszeit Hassan II (1956-99) als „Bleierne Zeit“ bezeichnet.

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Casablanca: Wasserträger

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Nicht überall quillt der Souk von Waren über…

…wie auf dem „Antikmarkt“ für Touristen.

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Erst am Abend füllt sich der Jemaa el Fna in Marrakech wirklich. Wenn Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Wahrsager, Musiker, Heiler, Jongleure, Possenreißer, Wasserverkäufer und Quacksalber ihr alltägliches Schauspiel eröffnen, strömen Marokkaner und Touristen gleichermaßen in dieses unvergleichliche Gemisch aus Dünsten und Düften, Farben und Klängen. Ein geschütztes Märchen aus 1001 Nacht: die UNESCO hat 2001 eine neue Kategorie des kulturellen Welterbes definiert: die „Meisterwerke des mündlichen und immatriellen Erbes der Menschheit“. Der Djemaa el Fna gehört dazu.

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Lehmarchitektur vom Feinsten: die Kasbah des El Glaoui in Ouarzazate, Marokko. Gier nach Macht und Reichtum, Verrat und Gewalt machten El Glaoui zu einem der gefürchtetsten Fürsten in Marokko.

Einer von vielen El-Glaoui-Palästen: Ouarzazate

prachtvoll: die Decken aus Zedernholz

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in Boumalne, Marokko.

Im Souk.

Männergespräche

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Ksar (Mehrzahl: ksur) nennt man die Wehrdörfer aus Lehm in Marokko. Zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, verfallen sie langsam. Ohne Strom und fließendes Wasser, als Wehrdörfer nicht mehr gebraucht – die meisten Familien sind weggezogen. Lehmhäuser, die nicht mehr instand gehalten werden, sind innerhalb weniger Jahre nur noch Ruinen.

Ksar im Daddès-Tal.

Ksar bei Boumalne.

Pittoresk…

…aber mir blutet das Herz.

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…in Erfoud. Handwerk auf höchstem Niveau. Und die Arbeitsbedingungen?

alle Marokkobilder: streifzug

Es ist der Abschied von der Wüste. Der Stille. Der Millionen Sterne über dem Dünensand. Die Sehnsucht bleibt.

Abschied von der Weite.

Abschied von den Berbern.

Lehmdorf im Dadès-Tal, Marokko.

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Das Gerberviertel in Fes, Marokko.

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Im 2-Stunden-Rhythmus wechseln sich die Koranleser neben den Grabmalen des Großvaters, Vaters und Onkels des heutigen Königs ab. Für eine der reichsten Familien der Welt war dem verstorbenen König Hassan II kein Prunk zu teuer: Fußböden aus Onyx und Granit, die Wände über und über verziert mit wertvollen Zellij-Mosaiken, die Kuppel darüber ein Meisterwerk marokkanischer Handwerkskunst.

Mausoleum Mohamed V in Rabat, Marokko.

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Mallorca, 10. April 2010

Typisch Mallorca. Zwischen Esporles und Estellencs.

10. April 2010

Eine meiner nächsten Reisen: Wandern auf Mallorca – Willkommen im Bergdorf Estellencs!

La Dragonera, die Dracheninsel. Wandern weit oberhalb der Küste.

Berge und Meer – der Abstieg vom Galatzó.

Mallorcas kaum bekannte Schätze: das Bergdorf Estellencs.

Mehr davon? 10. April 2010!

Zwischen dominikanischem Sommer und deutschem Winter: Frühling in Madrid.

Palacio Real, Ehrenhof

2. Frühstück

Plaza Mayor

Arbeitsplatz Plaza Mayor

Fotos: streifzug

„Schmetterlinge“ – das waren die Decknamen der drei Schwestern Patria, Minerva und Maria-Teresa Mirabal. 50er Jahre in der Dominikanischen Republik: mit eiserner Hand und brutaler Gewalt regiert Diktator Trujillo. Die Mariposas gehören einer Gruppierung an, die seinen Sturz plant. Der Komplott fliegt auf, Hunderte werden verhaftet, die Mariposas geraten nach dem Besuch ihrer Ehemänner im Gefängnis in einen Hinterhalt und werden ermordet. In Salcedo erinnerrt ein ganzes Dorf an die berühmten Töchter der Stadt.

Foto: streifzug

Zigarrenfabrik, Santiago de los Caballeros, Dominikanische Republik.

Foto: streifzug

in der Dominikanischen Republik.

Pedro

Joel

Fotos: streifzug

…für den Abstieg. Am Pico Duarte, Dominikanische Republik.

Foto: streifzug

Gepäcktransport und Maultiertaxi.

Und die Maultiertreiber untereinander…

Am Pico Duarte, Dominikanische Republik.

Fotos: streifzug

Essen fassen in der Hütte La Comparticion, 600 m unterhalb des Pico Duarte. Der Koch zaubert – unter diesen Bedingungen.

Foto: streifzug

im Parque Duarte, Santiago de los Caballeros, Dominikanische Republik.

Frau und Frau

Frau und Mann

Fotos: streifzug

erscheint manches wie zu Kolumbus Zeiten. Auch der vorbeieilende Mönch.

Santo Domingo, Zona colonial

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Es ist warm.  Durch das offene Fenster dringt eine Mischung aus Vogelgezwitscher, fernem Autohupen, Stimmengewirr und dem Rauschen der Klimaanlagen. Auf dem Dach vor dem Fenster das übliche Chaos… Die alte Hauptstadt lebt. Ich habe es so sehr vermisst.

Foto: streifzug

Es geht wieder los: in die Dominikanische Republik – eine Reise kreuz und quer durch das Land. In den letzten Wochen hörte man nur im Zusammenhang mit Haiti von der Dominikanischen Republik, und unsere Reise löste manchmal Kopfschütteln aus. Wie kann man in ein Land in den Urlaub fahren, wenn sich nebenan eine menschliche Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes abspielt?

Woran man nicht so gerne denkt: die meisten außereuropäischen Urlaubsländer sind Entwicklungsländer. Extreme Armut, hohe Kindersterblichkeit, Slums, Analphabeten, Kinderarbeit, Mangelernährung, Gewalt, Diskriminierung – die Liste der menschlichen Tragödien in „unseren Urlaubsländern“ lässt sich unendlich fortsetzen. Wer kann sich im Sand einer All-inclusive-Anlage suhlen, wenn die bettelnden Kinder draußen noch nicht mal die Essensreste der Urlauber bekommen? Ja, wir werden uns bei unserer Reise auch mit Haiti beschäftigen. Und trotzdem mit Freuden die Dominikanische Republik durchstreifen.

Von ganz eigenem Reiz: die Salzfelder von Las Salinas.

Foto: streifzug

Der Berliner Hauptbahnhof.

Foto: streifzug

Neu ist nur der Zusammenhang: weiße Nofretete (Gipsabdruck) und schwarze Marylin (Warhol). Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin.

Foto: streifzug

Oft gesehen – neu installiert: Andy Warhols Mao im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin.

Foto: streifzug

Unter der Kuppel: Führung im Reichstagsgebäude

Foto: streifzug

…ist nur das wandelnde Volk in der Kuppel des Reichstags.

Foto: streifzug

So oft schon da gewesen, jedes Mal neu gesehen, immer wieder faszinierend: die Kuppel auf dem Reichstag.

Foto: streifzug

Die erste Dekade eines neuen Jahrtausends steht im Zeichen des Wiederaufbaus architektonischer Relikte, von denen nichts mehr vorhanden ist: das Berliner Stadtschloss, das Potsdamer Stadtschloss oder nach der Frauenkirche auch der Neumarkt in Dresden. Ist unsere Furcht vor den gestaltenden Kräften des noch jungen Millenniums so groß, dass wir uns in die Sehnsucht nach königlicher Prachtentfaltung oder der „Gemütlichkeit“ barocker Bürgerhäuser flüchten? Wieviel Angst vor der Zukunft muss man haben, dass man meint, mit der architektonischen Wiederauferstehung vergangener Jahrhunderte würde auch deren lokale Übersichtlichkeit in unserer globalen Welt erneut Einzug finden? In Zeiten großer Sorgen haben die Menschen sich immer dem Glauben zugewandt. Fast könnte man meinen, der Wiederaufbau historischer Stadtquartiere würde zur Religion des 3. Jahrtausends.

Oben: das Fortunaportal des Potsdamer Stadtschlosses. Durch Spenden finanzierter Wiederaufbau als Startschuss für die Geburt dieses neuen alten riesigen Palastes.

Foto: streifzug, Zeichnung: Urheber unbekannt

Keine Siegesgöttin wie in Berlin sondern der Kutscher Friedrichs des Großen ist der Lenker der Quadriga auf dem Kutschstall in Potsdam:

Des alten Fritz Leibkutscher soll aus Stein
zu Potsdam auf dem Stall zu sehen sein –
Da fährt er so einher,
als ob er lebend wär′…
…In dem Schnurrbart fest und steif blieb sein Gesicht,
und man sah darauf kein schlimmes Wetter niemals nicht.

Die ganze nette Geschichte von August Kopisch um den Leibkutscher des Alten Fritz gibt’s hier.

Foto: streifzug

Friedrich Wilhelm IV vor einem seiner prächtigsten Bauten: der Orangerie im Park Sanssouci, Potsdam. 300 m romantische Palastarchitektur für die Unterbringung königlicher Pflanzen…

Foto: streifzug

Friedrich Wilhelm Ludolf Gerhard Augustin von Steuben, General

Foto: streifzug

Weihnachten ist vorbei. Ruhe gefunden? Besinnlichkeit? Entspannung? Nachdenken?

Foto: streifzug

Der Rufer, Plastik von Gerhard Marcks

Foto: streifzug

an Kaiser Wilhelm I genehmigte dessen Enkel Wilhelm II den Bau der einst größten Kirche Berlins, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Ihr Prunkstück: das goldglänzende Mosaik in der Halle.

Gegen den Abriss der im Krieg zerstörten Kirchenruine wehrten sich die Berliner. Heute ist die alte Turmruine mit dem neuen Gebäudeensemble von Egon Eiermann nicht nur das Wahrzeichen Berlins sondern auch ein Mahnmal gegen den Krieg. Aber der Turm ist bedroht: Alter Turm in Gefahr.

Foto: streifzug

Guatemala, Zentralamerika. Ein faszinierendes Land, ein vielseitiges Land. Grandiose Mayakultur im tropischen Regenwald. Pazifikküste, Atlantikküste, zerklüftetes Bergland. Aktive Vulkane. Indianische, westafrikanische und europäische Wurzeln. Ein Land voller Farben. Guatemala.

Quetzal, der Nationalvogel Guatemalas

Foto: D.Hatcher

Ein Musikinstrument aus vorkolumbianischen Zeit der Maya: der Unterkiefer eines Rinderschädels. Das Klappern der lose sitzenden Backenzähne gibt den Rhythmus vor…

Casa Kojom, Musikinstrumentenmuseum in Antigua, Guatemala.

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In wenigen Orten werden Tradition und Brauchtum der Maya so gepflegt und gelebt wie hier in Sololá, Guatemala.

Die Tracht aus gewebten Stoffen: Huipil (Bluse) und ein Tuch, das mit zwei Falten als Rock um die Hüfte geschlungen und von einem gewebten Gürtel gehalten wird. Dazu ein „Universaltuch“ – als Schulter- oder Tragetuch für Kinder, die so sehr lange ganz in der Nähe der Mutter sind.

Foto: streifzug

errichten die Maya ihre Opferaltäre. Der große Stein war einst eine behauene Figur, heute unkenntlich durch Zerstörung und Erosion, aber immer  noch genauso verehrt. Die Opfergaben sind Blumen, Mais, Schnaps und Kerzen. Feuerwerkskörper und Weihrauch tragen Bitten, Dank und Gebete hinauf zu den Göttern. Das Kreuz hat als Symbol des Christentums mit seiner Heiligenverehrung den Maya-Götterhimmel nur erweitern, aber nie ersetzen können.

Pasqual Abaj, Guatemala

Foto: streifzug

werden bis heute bei den traditionellen Tänzen der Maya in Guatemala getragen. Diese hier sind speziell für den Verkauf an Touristen gefertigt.

Foto: streifzug

auf dem Markt in Chichicastennango.

Traditionell ist es das Bild ihrer bunten Trachten, das den Markt bestimmt.

Aber immer mehr zeigen die jungen Frauen auch in ihrer Kleidung, dass sie einer modernen Gesellschaft angehören.

Was ihre Mütter dazu meinen? Die Maya sind gespalten: einerseits sind sie stolz auf ihre Kultur, andererseits haben sie keine Chance auf einen Aufstieg aus der untersten solzialen Stufe der guatemaltekischen Hierarchie, wenn sie sich daraus nicht lösen können. Wir mögen das langsame Verschwinden der bunten Bilder aus den Straßen des Hochlandes schade finden, doch gibt es für die Maya kaum einen anderen Weg aus der Armut.

Fotos: streifzug

Ein Fest in Guatemala City. Und eine Demo gegen Gewalt an Frauen. Die Täter und Vergewaltiger: nicht selten kommen sie aus den höchsten Positionen in Staat und Wirtschaft – und werden weder angeklagt noch verurteilt.

El muro de la vergüenza – Die Mauer der Schande.

Unangetastet: z.B. General Rios Montt. Ehemaliger Präsident. Völkermörder. Vergewaltiger.

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…aus der Ziege: Guatemala City, mitten im Zentrum am Parque Central.

Oder lieber Granizada? Hageleis: von einem Block geschabtes Wassereis mit süßem Sirup – nicht immer gut für den Magen…

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…über die Urwaldriesen in der Mayastadt Tikal, Guatemala.

Steffi, Marion, Burkhardt, Ines, Uschi

Brüllaffe

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In Gedanken: Santiago. Bootsführer auf dem Rio Petexbatun, Peten-Region im Norden Guatemalas.

Foto: streifzug

 

am Rio Passión in der Peten-Region im Norden Guatemalas.

Foto: streifzug

 

 

zur Karibikküste Guatemalas. Livingstoon ist nur per Boot erreichbar und Wohnort einer vorwiegend schwarzen Bevölkerung: den Garifuna, Nachkommen westafrikanischer Sklaven und Kariben.

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16 Könige sind dokumentiert in der Mayastadt Copán, Honduras. In der Reihenfolge ihrer Herrschaft in Stein gemeißelt für die Ewigkeit: Hier die Übergabe des Zepters und der göttlichen Macht vom Gründervater an den letzten König von Copán.

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Keramikfigur. Maya. Klassische Periode.

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La Entrada, westliches Honduras. Endlich gibt es Bananen – Bernt und Angela.

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Struktur 31. Maya. Klassische Periode. Und Steffi.

Foto: streifzug

 

Eine lebende Legende biblischen Alters: Doña Alexandrina, die einzige Bewohnerin des Nationalparks Celaque im Westen Honduras.

Kaffee aus dem eigenen Garten, Pfeffertee, Reis mit Bohnen – Ihr gehört der „Comedor“, eine Minikneipe unter freiem Himmel mitten im Nebelwald am Eingang zum Nationalpark.  Das Holzfeuer in ihrer Hütte brennt immer, auch für Gäste. Allerdings sollte man sich vorher anmelden…

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