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Monthly Archives: März 2010

Vor der Kulisse von Meknes…

…Said zeichnet und erklärt…

…was doziert er nur?

Ist doch ganz einfach: Königsstädte für Stadtplaner – der Stadtgrundriss von Meknes steht stellvertretend für alle Königsstadte in Marokko.

Selten habe ich eine so amüsante Stadtführung erlebt…

Fotos: streifzug

Nur 44 statt 85 m hoch: der Hassanturm und die dazugehörige Moschee in Rabat sollten im 12. Jh. das größte islamische Bauwerk werden. Doch dann starb der Auftraggeber, der Almohadenkönig Jakob der Siegreiche, und der Bau blieb ein Fragment.

Foto: streifzug

In den Königspalast von Rabat, Marokko.

Es ist die Residenz seiner Majestät König Mohammed VI. Die Marokkaner nennen ihn M6 – hört sich respektlos an, aber sie mögen ihren Monarchen.

Fotos: streifzug

…die Hassan-II-Moschee in Casablanca.

Eine der größten Moscheen der Welt – mit gigantischen Baukosten, die das Volk (durch Steuerabgaben) dem marokkanischen König Hassan II als Geschenk zum sechzigsten Geburtstag machen musste. Wegen der gnadenlosen staatlichen Repression gegen jede Art von Opposition wird die Regierungszeit Hassan II (1956-99) als „Bleierne Zeit“ bezeichnet.

Foto: streifzug

Casablanca: Wasserträger

Foto: streifzug

Nicht überall quillt der Souk von Waren über…

…wie auf dem „Antikmarkt“ für Touristen.

Fotos: streifzug

Eleganz…

…und Pracht…

…und noch jede Menge zu tun: der Bahia-Palast in Marrakech (19.Jh.)

Foto: streifzug

Erst am Abend füllt sich der Jemaa el Fna in Marrakech wirklich. Wenn Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Wahrsager, Musiker, Heiler, Jongleure, Possenreißer, Wasserverkäufer und Quacksalber ihr alltägliches Schauspiel eröffnen, strömen Marokkaner und Touristen gleichermaßen in dieses unvergleichliche Gemisch aus Dünsten und Düften, Farben und Klängen. Ein geschütztes Märchen aus 1001 Nacht: die UNESCO hat 2001 eine neue Kategorie des kulturellen Welterbes definiert: die „Meisterwerke des mündlichen und immatriellen Erbes der Menschheit“. Der Djemaa el Fna gehört dazu.

Foto: streifzug

Lehmarchitektur vom Feinsten: die Kasbah des El Glaoui in Ouarzazate, Marokko. Gier nach Macht und Reichtum, Verrat und Gewalt machten El Glaoui zu einem der gefürchtetsten Fürsten in Marokko.

Einer von vielen El-Glaoui-Palästen: Ouarzazate

prachtvoll: die Decken aus Zedernholz

Fotos: streifzug

in Boumalne, Marokko.

Im Souk.

Männergespräche

Fotos: streifzug

Noch ein Ksar – dieser steht auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO: Ait Benhaddou

Foto: streifzug

Ksar (Mehrzahl: ksur) nennt man die Wehrdörfer aus Lehm in Marokko. Zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, verfallen sie langsam. Ohne Strom und fließendes Wasser, als Wehrdörfer nicht mehr gebraucht – die meisten Familien sind weggezogen. Lehmhäuser, die nicht mehr instand gehalten werden, sind innerhalb weniger Jahre nur noch Ruinen.

Ksar im Daddès-Tal.

Ksar bei Boumalne.

Pittoresk…

…aber mir blutet das Herz.

Fotos: streifzug

…in Erfoud. Handwerk auf höchstem Niveau. Und die Arbeitsbedingungen?

alle Marokkobilder: streifzug

Es ist der Abschied von der Wüste. Der Stille. Der Millionen Sterne über dem Dünensand. Die Sehnsucht bleibt.

Abschied von der Weite.

Abschied von den Berbern.

…der immer wiederkehrende Traum von der Wüste. Es ist eine Sehnsucht…

Sanddünen im Erg Chebbi, Marokko.

Auch im Erg Chebbi – so viel Grün findet man hier selten.

Und dann war da noch die Steinwüste…

Fotos: streifzug

Nichts als Sand im Erg Chebbi

Karawane im „Meer ohne Wasser“

Berber und ihr „Brettspiel“: eine Zeichnung im Sand, Halme und Kameldung als Spielsteine.

Stille

Drama

Fotos: streifzug

 

Lehmdorf im Dadès-Tal, Marokko.

Foto: streifzug

Das Gerberviertel in Fes, Marokko.

Foto: streifzug

Im 2-Stunden-Rhythmus wechseln sich die Koranleser neben den Grabmalen des Großvaters, Vaters und Onkels des heutigen Königs ab. Für eine der reichsten Familien der Welt war dem verstorbenen König Hassan II kein Prunk zu teuer: Fußböden aus Onyx und Granit, die Wände über und über verziert mit wertvollen Zellij-Mosaiken, die Kuppel darüber ein Meisterwerk marokkanischer Handwerkskunst.

Mausoleum Mohamed V in Rabat, Marokko.

Fotos: streifzug

Marokko. Bilder aus 1001 Nacht. Land zwischen Archaik und Moderne, bitterer Armut und unermesslichem Reichtum, Verharren und Aufbruch. Faszinierend, quirlig, bunt und laut – und vergessen, einsam, braun und still.

Foto: streifzug

Man muss schon genau hingucken, um zu erkennen, dass die ehemalige Küppersmühle im Duisburger Innenhafen heute ein Museum für Moderne Kunst ist. Noch. Denn das wird sich in Zukunft ändern. Herzog & de Meuron, die schon den gelungenen Umbau des Backsteinbaus in ein Museum planten, errichten nun einen Erweiterungsbau:

„Als ebenso radikale wie einfache Lösung wird ein leicht und transluzent wirkender Kubus als Erweiterung auf das Silogebäude der Küppersmühle aufgesetzt. Der monumentale Baukörper ’schwebt‘ in 36m Höhe teilweise frei über dem Boden….“ ist in der Pressemitteilung des Museum Küppersmühle zu lesen. Spannend!

Foto unten: (c) Herzog & de Meuron, Foto oben: streifzug


Category: Presse / Erweiterung MKM Herzog & de Meuron
Filesize: 5.69 MB
Title: Erweiterungsbau Museum Küppersmühle, Entwurf Herzog & de Meuron
(c) Herzog & de Meuron

Einst ein Kran – heute eine Skulptur: Ladevorrichtung der Küppersmühle im Duisburger Innenhafen. Die stillgelegten Mühlen- und Speichergebäude des ehemaligen Getreidehafens sind erhalten geblieben.  Herzog & de Meuron bauten sie um zu einem eindrucksvollen Museum für Moderne Kunst.

Foto: streifzug

Von alten Ladekränen und neuen Bürohäusern. Die Five Boats von Nicolas Grimshaw im Duisburger Innenhafen. Einst wurde hier Grubenholz für die Zechen im Ruhrgebiet verladen.

Foto: streifzug

in Duisburg. Der Ludwigsturm – das Treppenhaus eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes – erinnert ebenso wie die Reste abgerissener Lagerhallen an die Bedeutung des Innenhafens und seine Industriegeschichte. „Künstliche Ruinen“ hat Land-Art-Künstler Dani Karavan sie genannt. Es ist sein bisher umfangreichstes Projekt.

Foto: streifzug

Mallorca. Zum Wandern, zum Radfahren, zum Träumen.

10. April 2010