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Mit seiner schlichten Zurückhaltung und minimalistischen Architektur unterstreicht das neue Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ die düstere Vorstellung, die die Geschichte dieses Ortes hervorruft.

Einst standen hier die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors:

  • das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapa), also die politische Polizei Preußens im Dritten Reich, mit einem eigenen Hausgefängnis. Die Geheime Staatspolizei wurde 1939 in das Reichssicherheitshauptamt eingegliedert. Chef: Rudolf Diels, ab 1934: Reinhard Heydrich
  • mit dem Beginn des 2. Weltkrieges das Reichssicherheitshauptamt (RSHA), zuständig für alle sicherheitspolitischen und nachrichtendienstlichen Belange und damit für den größten Teil der deutschen Sicherheitsorgane. Chef: Reinhard Heydrich, ab 1943 Ernst Kaltenbrunner, beide unterstanden dem Reichsführer SS
  • die Reichsführung SS. Die Schutzstaffel (SS) war zum persönlichen Schutz Adolf Hitlers gegründet worden, wurde später das Hauptinstrument des politischen Terrors und war maßgeblich am Holocaust beteiligt. Reichsführer SS: Heinrich Himmler

Heute erinnert die „Topographie des Terrors“ an die Zentrale von Gewalt, Unterdrückung, Vertreibung und Völkermord während der nationalsozialistischen Diktatur. Am authentischen Ort der Täter informiert die Ausstellung über die NS-Schreckensherrschaft und ihre europäischen Dimensionen.

Niedernkirchnerstraße 8, Berlin, täglich 10 bis 20 Uhr, Eintritt frei

Foto:  streifzug – das Dokumentationszentrum vor dem Martin-Gropius-Bau

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