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Tag Archives: Länder

…für die Restaurierung der alten Hansestadt Riga.

Das  Zifferblatt der Turmuhr im Kreuzgang des Doms.

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Palmschnitt in Palma.

Ein Beil, ein Seil, ein Klettergurt. Aufstieg von unten – keine weitere Sicherung.

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…in den kleinen Restaurants auf dem Markt von Moulay Idriss, Marokko. Den Pilgern zum Grab des muslimischen Heiligen läuft das Wasser im Munde zusammen – angesichts des frisch zubereiteten Köfte aus Ziegenfleisch.

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Nur 44 statt 85 m hoch: der Hassanturm und die dazugehörige Moschee in Rabat sollten im 12. Jh. das größte islamische Bauwerk werden. Doch dann starb der Auftraggeber, der Almohadenkönig Jakob der Siegreiche, und der Bau blieb ein Fragment.

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In den Königspalast von Rabat, Marokko.

Es ist die Residenz seiner Majestät König Mohammed VI. Die Marokkaner nennen ihn M6 – hört sich respektlos an, aber sie mögen ihren Monarchen.

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…die Hassan-II-Moschee in Casablanca.

Eine der größten Moscheen der Welt – mit gigantischen Baukosten, die das Volk (durch Steuerabgaben) dem marokkanischen König Hassan II als Geschenk zum sechzigsten Geburtstag machen musste. Wegen der gnadenlosen staatlichen Repression gegen jede Art von Opposition wird die Regierungszeit Hassan II (1956-99) als „Bleierne Zeit“ bezeichnet.

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Nicht überall quillt der Souk von Waren über…

…wie auf dem „Antikmarkt“ für Touristen.

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Eleganz…

…und Pracht…

…und noch jede Menge zu tun: der Bahia-Palast in Marrakech (19.Jh.)

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Lehmarchitektur vom Feinsten: die Kasbah des El Glaoui in Ouarzazate, Marokko. Gier nach Macht und Reichtum, Verrat und Gewalt machten El Glaoui zu einem der gefürchtetsten Fürsten in Marokko.

Einer von vielen El-Glaoui-Palästen: Ouarzazate

prachtvoll: die Decken aus Zedernholz

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in Boumalne, Marokko.

Im Souk.

Männergespräche

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Ksar (Mehrzahl: ksur) nennt man die Wehrdörfer aus Lehm in Marokko. Zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, verfallen sie langsam. Ohne Strom und fließendes Wasser, als Wehrdörfer nicht mehr gebraucht – die meisten Familien sind weggezogen. Lehmhäuser, die nicht mehr instand gehalten werden, sind innerhalb weniger Jahre nur noch Ruinen.

Ksar im Daddès-Tal.

Ksar bei Boumalne.

Pittoresk…

…aber mir blutet das Herz.

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…in Erfoud. Handwerk auf höchstem Niveau. Und die Arbeitsbedingungen?

alle Marokkobilder: streifzug

Lehmdorf im Dadès-Tal, Marokko.

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Das Gerberviertel in Fes, Marokko.

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Marokko. Bilder aus 1001 Nacht. Land zwischen Archaik und Moderne, bitterer Armut und unermesslichem Reichtum, Verharren und Aufbruch. Faszinierend, quirlig, bunt und laut – und vergessen, einsam, braun und still.

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Cayo Levantado – die Bacardi-Insel. Bucht von Samana, Dominikanische Republik.

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in der Bucht von Samana, Dominikanische Republik.

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„Schmetterlinge“ – das waren die Decknamen der drei Schwestern Patria, Minerva und Maria-Teresa Mirabal. 50er Jahre in der Dominikanischen Republik: mit eiserner Hand und brutaler Gewalt regiert Diktator Trujillo. Die Mariposas gehören einer Gruppierung an, die seinen Sturz plant. Der Komplott fliegt auf, Hunderte werden verhaftet, die Mariposas geraten nach dem Besuch ihrer Ehemänner im Gefängnis in einen Hinterhalt und werden ermordet. In Salcedo erinnerrt ein ganzes Dorf an die berühmten Töchter der Stadt.

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in der Dominikanischen Republik.

Pedro

Joel

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…für den Abstieg. Am Pico Duarte, Dominikanische Republik.

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Gepäcktransport und Maultiertaxi.

Und die Maultiertreiber untereinander…

Am Pico Duarte, Dominikanische Republik.

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auf einer Insel in der Laguna de Oviedo, Dominikanische Republik.

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in der einzigen Sandwüste der Karibik. Bei Las Calderas, im Süden der Dominikanischen Republik.

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in Pedernales im Südwesten der Dominikanischen Republik.

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Las Salinas, Dominikanische Republik

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Es geht wieder los: in die Dominikanische Republik – eine Reise kreuz und quer durch das Land. In den letzten Wochen hörte man nur im Zusammenhang mit Haiti von der Dominikanischen Republik, und unsere Reise löste manchmal Kopfschütteln aus. Wie kann man in ein Land in den Urlaub fahren, wenn sich nebenan eine menschliche Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes abspielt?

Woran man nicht so gerne denkt: die meisten außereuropäischen Urlaubsländer sind Entwicklungsländer. Extreme Armut, hohe Kindersterblichkeit, Slums, Analphabeten, Kinderarbeit, Mangelernährung, Gewalt, Diskriminierung – die Liste der menschlichen Tragödien in „unseren Urlaubsländern“ lässt sich unendlich fortsetzen. Wer kann sich im Sand einer All-inclusive-Anlage suhlen, wenn die bettelnden Kinder draußen noch nicht mal die Essensreste der Urlauber bekommen? Ja, wir werden uns bei unserer Reise auch mit Haiti beschäftigen. Und trotzdem mit Freuden die Dominikanische Republik durchstreifen.

Von ganz eigenem Reiz: die Salzfelder von Las Salinas.

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Was für eine Chance! Der unbebaute Grenzstreifen und eine Brachfläche im Spreebogen lieferten den Bauplatz für das Regierungsviertel mitten in Berlin. Mit ungewöhnlicher Offenheit und Symbolkraft wird die Wiedervereinigung zelebriert: das „Band des Bundes“ überwindet die Spree, die Mauer und den Weg von Ost nach West. Ein Teil davon: das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

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So oft schon da gewesen, jedes Mal neu gesehen, immer wieder faszinierend: die Kuppel auf dem Reichstag.

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Ein Musikinstrument aus vorkolumbianischen Zeit der Maya: der Unterkiefer eines Rinderschädels. Das Klappern der lose sitzenden Backenzähne gibt den Rhythmus vor…

Casa Kojom, Musikinstrumentenmuseum in Antigua, Guatemala.

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In wenigen Orten werden Tradition und Brauchtum der Maya so gepflegt und gelebt wie hier in Sololá, Guatemala.

Die Tracht aus gewebten Stoffen: Huipil (Bluse) und ein Tuch, das mit zwei Falten als Rock um die Hüfte geschlungen und von einem gewebten Gürtel gehalten wird. Dazu ein „Universaltuch“ – als Schulter- oder Tragetuch für Kinder, die so sehr lange ganz in der Nähe der Mutter sind.

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errichten die Maya ihre Opferaltäre. Der große Stein war einst eine behauene Figur, heute unkenntlich durch Zerstörung und Erosion, aber immer  noch genauso verehrt. Die Opfergaben sind Blumen, Mais, Schnaps und Kerzen. Feuerwerkskörper und Weihrauch tragen Bitten, Dank und Gebete hinauf zu den Göttern. Das Kreuz hat als Symbol des Christentums mit seiner Heiligenverehrung den Maya-Götterhimmel nur erweitern, aber nie ersetzen können.

Pasqual Abaj, Guatemala

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ist der Markt von Chichicastenango (Guatemala).

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…liegt der Atitlansee in Guatemala.

Erst am nächsten Morgen offenbart sich seine klare Schönheit.

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Formvollendet und von höchstem künstlerischen Wert: Maya-Hieroglyphen in Copán, Honduras.

Dämonen, Götter, Könige – steinerne Zeugen seit 1200 Jahren.

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Einst Zahlungsmittel und bittersüßes Getränk der Gottkönige der Maya: Kakao. Reife Frucht in Copán, Honduras.

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Keramikfigur. Maya. Klassische Periode.

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La Entrada, westliches Honduras. Endlich gibt es Bananen – Bernt und Angela.

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Struktur 31. Maya. Klassische Periode. Und Steffi.

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Eine lebende Legende biblischen Alters: Doña Alexandrina, die einzige Bewohnerin des Nationalparks Celaque im Westen Honduras.

Kaffee aus dem eigenen Garten, Pfeffertee, Reis mit Bohnen – Ihr gehört der „Comedor“, eine Minikneipe unter freiem Himmel mitten im Nebelwald am Eingang zum Nationalpark.  Das Holzfeuer in ihrer Hütte brennt immer, auch für Gäste. Allerdings sollte man sich vorher anmelden…

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Das kleinste Land Mittelamerikas, der „Däumling“ El Salvador hat eine der größten Hauptstädte der Region. Fast 2,5 Mio. Einwohner drängen sich in San Salvador, der Stadt des Erretters.

Der Nationalpalast

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Eine Vulkankette im Westen El Salvadors. Perfekte Kegel reihen sich am Horizont.

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Fiesta in Apaneca im Westen El Salvadors. Wir tauchen ein in das Leben im Dorf. Alles scheint auf den Beinen zu sein – als Zuschauer oder Akteur beim Festumzug. Von geschmückten Wagen fliegen Bonbons in die Reihen, Gaukler sind unterwegs und die Schmetterlinge auf der Seerose werfen mit Konfetti…

Zypern – immer unter fremder Herrschaft, immer wieder erobert und unterworfen, immer ein Spielball der Mächtigen. Die Völker und Dynastien hinterließen ihre Spuren. Wie hier die römischen Mosaike im Haus Haus des Dionysos in der antiken Stadt Paphos.

Detail

Detail aus den Szenen der Weinlese

Triumpfzug des Dionysos

Dionysos, efeubekränzeter Gott des Weines, auf einem von zwei Panthern gezogenen Streitwagen

Fotos: streifzug

…vom Moutis tis Sotiras…

Eidechse

Ausblick

Akamas, Zypern

Foto: streifzug

…saure Gurken und süße Früchtchen in Kakopetria.

Kakopetria

Wache Erinnerung an den großen Kirchenfürsten und Staatspräsidenten. Ganz besonders in seinem Geburtsort Pano Panagia.

11makarios

Eine große Karriere aus armen Verhältnissen: Die ganze Familie lebte in einem einzigen Raum eines kleinen Hauses. Mit 13 Novize im Kloster Kykko, als Student schon gewählter Bischof von Kition, mit 37 Zyperns Erzbischof und 1960 1. Präsident der unabhängigen Republik Zypern.

Makarios Geburtshaus

…auf der Akamas Halbinsel. Ausblick vom Pissouromouti.

Pissoumorouti

Andreas Ingrid Ulrike

…und Eindrücke zwischen Limassol und Paphos. Manchmal sind es die Zwischentöne…

Kolossi, Johanniterburg

Kolossi, Johanniteburg

Petra tou Roumio

Wo Aphrodite dem Meer entstieg: Petra tou Roumio

Agia Paraskevi

Die byzantinische Fünf-Kuppel-Kirche Agia Paraskevi

Fotos: streifzug

Sea Caves

Sea Caves bei Agia Napa

Konnos Bay

Konnos Bay

Protaras

Profitis Elias in Protaras

Eine Wanderung im äußersten Südosten Zyperns: Felsenlandschaft am Kap Greco. Konnos Bay – Sandstrand in idyllischer Lage. Und das Kirchlein des Propheten Elias: ein romantisches Fleckchen inmitten der Ferienstadt Protaras.

Fotos: streifzug

old man

Das Leben ist beschaulich in den Dörfern Zyperns. Es sind die Alten, die geblieben sind – sie suchen sich einen Platz, von dem sie die Ereignisse im Dorf beobachten können.

Foto: Tochni, Kafenion by streifzug

Bedford

Liebevoll gepflegt. Mit Originalteilen in Stand gesetzt. 51 Jahre alt. Ein Prachtexemplar – der Bedford Bus – und Pampos ganzer Stolz.

Bedfords SchnauzeIn voller PrachtOriginal-Kühlerfigur

Leben am Freiheitsplatz

Leben am „Freiheitsplatz“  – Nicosia Süd

Karawanserei - Nicosia Nord

Karawanserei – Nicosia Nord

nikosia reihung

Aussicht mit Scheuklappen – die Zypernfrage

Als Berlinerin bin ich besonders berührt vom Schicksal der geteilten Stadt. Der große Unterschied: Die Zyprer sind nicht EIN Volk – es sind 2 Sprachen, 2 Religionen, 2 Kulturen. Und 2 Völker, die um die Wiedervereinigung ringen. Kofi Annan legte einen Plan für ein vereinigtes Zypern vor: Zwei weitgehend unabhängige Teilstaaten und autonome Regelung der inneren Angelegenheiten. Aber einheitlicher Pass und gemeinsame Außenpolitik.

Der Plan wurde abgelehnt. Und die Zypernfrage bleibt offen.

Fotos: streifzug

Amathus

Ein großes Trümmerfeld. Griechisch. Römisch. Byzantinisch. Und lange Zeit ein Steinbruch für Limassol. Ein Wunder, dass die verbleibenden Steine doch noch Zeugnis ablegen vom alten Stadtkönigreich Amathus.

Foto: streifzug

Tochni

Tochni

Kaledonian Falls

 

Kaledonian Falls

am Olymp

 

Am Olymp

Insel der Gegensätze: gestern noch ausufernde Trockenheit, heute sprudeln Wasserfälle im Troodos für uns. Und strahlend blauer Himmel. An anderen Orten der Insel hat es unwetterartige Regenfälle gegeben.

Kalavassos 1Kalavassos 1

Kalavassos 2Kalavassos 2

Oktober, es ist strohtrocken auf Zypern nach einem langen heißen Sommer. Hier, in der Ebene zwischen dem Troodos Gebirge und der Küste bei Larnaca ächzt das Land nach Wasser. Nur der überquellende Blumenschmuck in den Dörfern wird liebevoll gepflegt.

Fotos: BettiB

GlockenturmZypern

Zankapfel im Mittelmeer. Land der Aphrodite, der Schaumgeborenen. Insel der Gegensätze: viel Wald und doch so trocken, weltoffene Menschen und immer noch eine „green line“, immer fremd bestimmt und doch auf dem Weg zur Eigenständigkeit (hoffentlich).

Foto: Glockenturm von happyfranse bei piqs