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Tag Archives: Mittelamerika

Guatemala, Zentralamerika. Ein faszinierendes Land, ein vielseitiges Land. Grandiose Mayakultur im tropischen Regenwald. Pazifikküste, Atlantikküste, zerklüftetes Bergland. Aktive Vulkane. Indianische, westafrikanische und europäische Wurzeln. Ein Land voller Farben. Guatemala.

Quetzal, der Nationalvogel Guatemalas

Foto: D.Hatcher

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Ein Musikinstrument aus vorkolumbianischen Zeit der Maya: der Unterkiefer eines Rinderschädels. Das Klappern der lose sitzenden Backenzähne gibt den Rhythmus vor…

Casa Kojom, Musikinstrumentenmuseum in Antigua, Guatemala.

Foto: streifzug

Der aktivste Vulkan in Guatemala.

Rauchwolke über dem Pacaya.

Nur wenige Zentimeter unter der erstarrten Oberfläche fließt die glühende Lava. Es ist heiß unter den Schuhsohlen…

Fotos: Steffi Neukirchen

Nirgendwo sonst gehen die Zeichen von Tod und Verderben durch Erdbeben und Vulkane eine so romantische Verbindung mit dem Leben ein wie in Antigua, Guatemala. Meterdicke Mauern stürzten beim Erdbeben von 1773 in sich zusammen und setzten der glanzvollen Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika ein jähes Ende.

La Merced vor 30 Jahren

Als Ruine wiederauferstanden: La Merced heute

In wenigen Orten werden Tradition und Brauchtum der Maya so gepflegt und gelebt wie hier in Sololá, Guatemala.

Die Tracht aus gewebten Stoffen: Huipil (Bluse) und ein Tuch, das mit zwei Falten als Rock um die Hüfte geschlungen und von einem gewebten Gürtel gehalten wird. Dazu ein „Universaltuch“ – als Schulter- oder Tragetuch für Kinder, die so sehr lange ganz in der Nähe der Mutter sind.

Foto: streifzug

über den Atitlansee in Guatemala.

Vulkane, Sonne, Wasser: die Caldera.

Webkooperative in San Antonio Palopo

Schöne Lage, aber bittere Armut: San Antonio

Abendstimmung

Fotos: streifzug

errichten die Maya ihre Opferaltäre. Der große Stein war einst eine behauene Figur, heute unkenntlich durch Zerstörung und Erosion, aber immer  noch genauso verehrt. Die Opfergaben sind Blumen, Mais, Schnaps und Kerzen. Feuerwerkskörper und Weihrauch tragen Bitten, Dank und Gebete hinauf zu den Göttern. Das Kreuz hat als Symbol des Christentums mit seiner Heiligenverehrung den Maya-Götterhimmel nur erweitern, aber nie ersetzen können.

Pasqual Abaj, Guatemala

Foto: streifzug

werden bis heute bei den traditionellen Tänzen der Maya in Guatemala getragen. Diese hier sind speziell für den Verkauf an Touristen gefertigt.

Foto: streifzug

ist der Markt von Chichicastenango (Guatemala).

Foto: streifzug

auf dem Markt in Chichicastennango.

Traditionell ist es das Bild ihrer bunten Trachten, das den Markt bestimmt.

Aber immer mehr zeigen die jungen Frauen auch in ihrer Kleidung, dass sie einer modernen Gesellschaft angehören.

Was ihre Mütter dazu meinen? Die Maya sind gespalten: einerseits sind sie stolz auf ihre Kultur, andererseits haben sie keine Chance auf einen Aufstieg aus der untersten solzialen Stufe der guatemaltekischen Hierarchie, wenn sie sich daraus nicht lösen können. Wir mögen das langsame Verschwinden der bunten Bilder aus den Straßen des Hochlandes schade finden, doch gibt es für die Maya kaum einen anderen Weg aus der Armut.

Fotos: streifzug

…liegt der Atitlansee in Guatemala.

Erst am nächsten Morgen offenbart sich seine klare Schönheit.

Fotos: streifzug

Ein privates archäologisches Museum. Das schönste Museum in Guatemala mit einmaligen Fundstücken – ihr Erwerb war nicht immer ganz legal…

Tonfiguren aus der Mayazeit, klassische Periode.

Fotos: streifzug

Ein Fest in Guatemala City. Und eine Demo gegen Gewalt an Frauen. Die Täter und Vergewaltiger: nicht selten kommen sie aus den höchsten Positionen in Staat und Wirtschaft – und werden weder angeklagt noch verurteilt.

El muro de la vergüenza – Die Mauer der Schande.

Unangetastet: z.B. General Rios Montt. Ehemaliger Präsident. Völkermörder. Vergewaltiger.

Fotos: streifzug

…aus der Ziege: Guatemala City, mitten im Zentrum am Parque Central.

Oder lieber Granizada? Hageleis: von einem Block geschabtes Wassereis mit süßem Sirup – nicht immer gut für den Magen…

Foto: streifzug

Kathedrale

Foto: streifzug

Die Sonne tritt ihren gefährlichen Weg durch die Unterwelt an.

Ein Maya-Mythos.

Foto: streifzug

Die Zentral-Akropolis und der Jaguar-Tempel in Tikal, Guatemala. Maya, klassische Periode.

Foto: streifzug

…über die Urwaldriesen in der Mayastadt Tikal, Guatemala.

Steffi, Marion, Burkhardt, Ines, Uschi

Brüllaffe

Fotos: streifzug

Das meistveröffentlichte Bild von Tikal, Guatemala: der Jaguartempel auf dem Hauptplatz der gigantischen Mayastadt. 6 Meter tief unter der Erde und den gewaltigen Massen der Pyramide wurde Ah Cacao begraben, jener Herrscher, der Tikal im 7. Jh. n. Chr.  zurück zu seiner alten Macht und zu neuem Glanz führte.

Foto: streifzug

 

Endlich: Tikal. Die größte ausgegrabene Mayastadt, Wolkenkratzer der Mayawelt. Seit 1200 Jahren erobert der tropische Regenwald die verlassene Stadt zurück. Doch ihre höchsten Pyramiden überragen selbst die Urwaldriesen – und bieten perfekte Aussichtsplätze zum Nachdenken, Träumen, Sinnieren…

Foto: streifzug

im Kampf um Aguateca waren diese: El Ceibal (siehe: Still ruht der See). Eroberungen  im Schatten Tikals, des mächtigsten Stadtkönigtums im Peten, Guatemala.

Foto: streifzug

 

Die Lagune Petxbatun im Tropischen Tiefland im Norden Guatemalas. Die Peten-Region war einst das wichtigste Siedlungsgebiet der Maya. In den Tiefen des Dschungels liegen immer noch Dutzende nicht erforschter Mayastädte…

Kaum besucht ist dieser vor 1200 Jahren aufgegebe Ort: Aguateca. Eine strategisch angelegte Stadt, die einem mörderischen Überfall dennoch nicht entgehen konnte:  brennende Paläste und ungezählte Tote – die Bewohner verließen ihre Heimat…

Fotos: streifzug

Pelzige Mitbewohnerin am Lago de Petexbatun. Peten-Region, Guatemala.

Foto: streifzug

 

In Gedanken: Santiago. Bootsführer auf dem Rio Petexbatun, Peten-Region im Norden Guatemalas.

Foto: streifzug

 

am Rio Passión in der Peten-Region im Norden Guatemalas.

Foto: streifzug

 

 

zur Karibikküste Guatemalas. Livingstoon ist nur per Boot erreichbar und Wohnort einer vorwiegend schwarzen Bevölkerung: den Garifuna, Nachkommen westafrikanischer Sklaven und Kariben.

Foto: streifzug

 

 

Breit wie ein See und ein faszinierendes Stückchen Erde: der Rio Dulce im östlichen Guatemala.

…der Mayawelt: Quirigua, Guatemala.

Kunstvoll bearbeitete Stelen und mythische Zoomorphen – Fabelwesen zwischen Tieren und Göttern – machen den ganz eigentümlichen Reiz dieses Ortes aus.

Ein Narr? Oder doch die Darstellung eines Affen? Die Symbole und Schriftzeichen der Maya stellen uns vor immer neue Rätsel…

 

Fotos: streifzug

 

16 Könige sind dokumentiert in der Mayastadt Copán, Honduras. In der Reihenfolge ihrer Herrschaft in Stein gemeißelt für die Ewigkeit: Hier die Übergabe des Zepters und der göttlichen Macht vom Gründervater an den letzten König von Copán.

Foto: streifzug

Formvollendet und von höchstem künstlerischen Wert: Maya-Hieroglyphen in Copán, Honduras.

Dämonen, Götter, Könige – steinerne Zeugen seit 1200 Jahren.

Fotos: streifzug

Einst Zahlungsmittel und bittersüßes Getränk der Gottkönige der Maya: Kakao. Reife Frucht in Copán, Honduras.

Foto: streifzug

 

Keramikfigur. Maya. Klassische Periode.

Foto: streifzug

La Entrada, westliches Honduras. Endlich gibt es Bananen – Bernt und Angela.

Foto: streifzug

Eine lebende Legende biblischen Alters: Doña Alexandrina, die einzige Bewohnerin des Nationalparks Celaque im Westen Honduras.

Kaffee aus dem eigenen Garten, Pfeffertee, Reis mit Bohnen – Ihr gehört der „Comedor“, eine Minikneipe unter freiem Himmel mitten im Nebelwald am Eingang zum Nationalpark.  Das Holzfeuer in ihrer Hütte brennt immer, auch für Gäste. Allerdings sollte man sich vorher anmelden…

Fotos: streifzug

Das kleinste Land Mittelamerikas, der „Däumling“ El Salvador hat eine der größten Hauptstädte der Region. Fast 2,5 Mio. Einwohner drängen sich in San Salvador, der Stadt des Erretters.

Der Nationalpalast

Foto: streifzug

Eine Vulkankette im Westen El Salvadors. Perfekte Kegel reihen sich am Horizont.

Foto: streifzug

Fiesta in Apaneca im Westen El Salvadors. Wir tauchen ein in das Leben im Dorf. Alles scheint auf den Beinen zu sein – als Zuschauer oder Akteur beim Festumzug. Von geschmückten Wagen fliegen Bonbons in die Reihen, Gaukler sind unterwegs und die Schmetterlinge auf der Seerose werfen mit Konfetti…